
Was tun, Herr General? – MDR-Podcast zum Ukraine-Krieg
Ein Podcast, der militärische Lageanalysen zum Ukraine-Krieg liefert, könnte schnell trocken wirken – doch „Was tun, Herr General?“ schafft den Spagat zwischen Fachdiskussion und öffentlich-rechtlicher Verständlichkeit. Seit April 2022 analysiert der MDR zusammen mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler die aktuellen Frontentwicklungen, Strategien und Friedensbemühungen.
Podcast-Start: April 2022 ·
Folgen bis heute: über 330 ·
Sender: MDR Aktuell ·
Moderator: Tim Deisinger ·
Ständiger Gast: Erhard Bühler (NATO-General a. D.)
Kurzüberblick
- Podcast wird vom MDR produziert (Apple Podcasts)
- Host: Tim Deisinger (Apple Podcasts)
- Gast: Erhard Bühler (NATO-General a. D.) (Apple Podcasts)
- Exakte Gesamtzahl aller Folgen variiert je nach Plattform
- Inhalte einzelner Folgen (z. B. Folge #293) ohne manuelle Überprüfung nicht vollständig verifiziert
- April 2022: Start nach Kriegsbeginn (YouTube MDR)
- Mai 2026: Folge #331 beschreibt Pattsituation (YouTube MDR)
- Nächste Folge #332 geplant für 7. Mai 2026 (YouTube MDR)
- Wöchentliches Erscheinungsformat bleibt erhalten (YouTube MDR)
Der Podcast vereint fünf zentrale Merkmale, die seinen redaktionellen Charakter prägen:
| Podcastname | „Was tun, Herr General?“ |
| Erstausstrahlung | April 2022 |
| Anzahl Folgen | Über 330 (Stand Mai 2026) |
| Moderator | Tim Deisinger |
| Ständiger Gast | Erhard Bühler (NATO-General a. D.) |
| Plattformen | MDR Aktuell, ARD Audiothek, YouTube, Apple Podcasts |
| Erscheinungsrhythmus | Wöchentlich |
| Kontakt | general@mdraktuell.de |
Was ist der Podcast „Was tun, Herr General?“?
Hintergrund und Entstehung des Formats
- Der Podcast startete im April 2022, unmittelbar nach dem russischen Angriff auf die Ukraine (Apple Podcasts).
- Produziert wird er vom MDR Aktuell (öffentlich-rechtlicher Rundfunk).
- Ziel ist, die militärische Lage aus strategischer Perspektive zu erklären – für ein breites Publikum, nicht nur Fachleute.
Zielgruppe und journalistischer Anspruch
- Angesprochen werden Hörer, die den Ukraine-Krieg besser verstehen wollen – von Politikinteressierten bis zu Militärbeobachtern.
- Der Anspruch ist redaktionell unabhängige Analyse, gestützt auf öffentlich zugängliche Informationen und die Erfahrung des Gasts (podcast.de (Podcast-Verzeichnis)).
Ein öffentlich-rechtlicher Podcast, der militärische Strategien analysiert, ohne in Kriegspropaganda zu verfallen – das gelingt, weil Moderator und Gast ihre Rollen klar trennen: Deisinger fragt nach, Bühler ordnet ein.
Die Kombination aus öffentlich-rechtlichem Rahmen und militärischer Fachkenntnis macht das Format für ein breites Publikum zugänglich, ohne an Tiefe zu verlieren.
Wer moderiert den Podcast „Was tun, Herr General?“?
Vorstellung von Tim Deisinger
- Tim Deisinger ist Journalist und Host des Formats (Apple Podcasts).
- Er führt durch die Sendung und stellt die Fragen, die sich viele Hörer selbst stellen.
Rolle von Erhard Bühler
- Erhard Bühler war NATO-General und bringt jahrzehntelange Militärexpertise ein (Apple Podcasts).
- Er kommentiert die strategische Lage, bewertet russische und ukrainische Operationen und skizziert Szenarien.
- In Folge #331 bezeichnete Bühler die Lage als „Patt“ mit Nachteilen für Russland (YouTube MDR (offizieller Kanal)).
Das Gespann aus fragendem Journalisten und analysierendem Militärexperten ist bewährt: Es verhindert Fachchinesisch und sorgt gleichzeitig für Tiefe.
Wo kann ich „Was tun, Herr General?“ hören oder sehen?
Verfügbarkeit auf MDR und ARD Audiothek
- Alle Folgen sind kostenlos auf der MDR-Webseite (öffentlich-rechtlicher Sender) abrufbar.
- Ebenso in der ARD Audiothek (öffentlich-rechtliche Mediathek).
Der offizielle YouTube-Kanal des Podcasts
- Eine YouTube-Playlist von MDR Aktuell (Nachrichtenkanal) stellt die Video-Versionen bereit.
- Folge #331 erreichte über 26.000 Aufrufe (Stand Mai 2026) (YouTube MDR).
- Der Podcast ist außerdem auf Apple Podcasts und vielen weiteren Plattformen verfügbar.
Wer also unterwegs ist, kann die Analyse über die ARD Audiothek-App oder YouTube hören – ohne Extra-Kosten oder Abo.
Welche Themen werden in „Was tun, Herr General?“ behandelt?
Schwerpunkt: Militärische Lage und Strategien
- Der Fokus liegt auf dem Ukraine-Krieg: Frontverlauf, russische und ukrainische Taktiken, Waffensysteme.
- In Folge #330 wurde die neue deutsche Militärstrategie diskutiert (YouTube MDR (Podcast-Folge)).
- Historische Vergleiche (z. B. mit dem Kalten Krieg) ergänzen die aktuelle Analyse.
Behandlung von humanitären und medizinischen Aspekten
- Gelegentlich werden Gastinterviews geführt, z. B. mit dem Unfallchirurgen Bastian Veigel (Apple Podcasts).
- Solche Folgen zeigen die humanitären Kosten des Krieges und die medizinische Versorgung Verwundeter.
Für deutsche Hörer, die täglich Nachrichten zum Krieg konsumieren, bietet der Podcast eine verlässliche Einordnung – keine schnellen Schlagzeilen, sondern ein strategisches Langzeitbild mit Tiefgang.
Diese Mischung aus militärischer Analyse und humanitärem Blick unterscheidet das Format von reinen Nachrichtensendungen.
Zeitleiste der Entwicklung
Die wichtigsten Stationen des Podcasts im Überblick:
- April 2022: Start des Podcasts nach dem russischen Einmarsch (Apple Podcasts).
- 2023: Etablierung als wöchentliches Format mit regelmäßigen Folgen.
- 2024: Folge 320 veröffentlicht; kontinuierlich hohe Aktualität.
- Mai 2026: Folge #331 erreicht über 26.000 Views auf YouTube; Bühler beschreibt die Lage als Patt (YouTube MDR). Putin kündigt eine Waffenruhe an, die Ukraine bietet einen Waffenstillstand an, Russland lehnt ab (YouTube MDR).
- 7. Mai 2026: Geplante Veröffentlichung von Folge #332.
Der Zeitstrahl zeigt, wie der Podcast mit dem Kriegsverlauf mitgewachsen ist – und dass er auch 2026 nichts an Relevanz verloren hat.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Podcast wird vom MDR produziert – öffentlich-rechtliches Medium mit hoher Glaubwürdigkeit (Apple Podcasts).
- Moderator ist Tim Deisinger (Apple Podcasts).
- Ständiger Gast: Erhard Bühler, NATO-General a. D. (Apple Podcasts).
- Erscheint wöchentlich (Apple Podcasts).
Was unklar ist
- Exakte Anzahl aller jemals veröffentlichten Folgen je nach Plattform unterschiedlich.
- Details zu bestimmten Episodeninhalten (z. B. Folge 293) ohne manuelle Überprüfung nicht bestätigt.
- Inhaltlicher Fokus: Ukraine-Krieg, militärische Strategie und Friedensbemühungen (Quelle: podcast.de).
- Kostenlos auf MDR, ARD Audiothek, YouTube und Apple Podcasts verfügbar.
Die Faktenlage ist insgesamt gut – der Podcast ist transparent und öffentlich-rechtlich verankert. Die Unsicherheiten betreffen eher Randdetails.
Stimmen zum Podcast
„Krieg in Europa. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Welche militärische Unterstützung braucht die Ukraine? Und wie realistisch sind Friedensbemühungen?“
Tim Deisinger – Einleitung des Podcasts (Apple Podcasts)
„Die Lage ist ein Patt, aber die Nachteile liegen derzeit eher auf russischer Seite. Die Front bleibt statisch, kleinere Geländegewinne gibt es nur im Sumy-Gebiet.“
Erhard Bühler – Folge #331 (YouTube MDR)
„Ich berichte über meine Arbeit in der Ukraine und die Behandlung der Verwundeten – viele Zivilisten, viele schwere Verletzungen.“
Bastian Veigel – Unfallchirurg (Apple Podcasts)
Für die deutsche Öffentlichkeit, die täglich mit Nachrichten über den Krieg konfrontiert wird, bietet der Podcast eine nüchterne Analyse ohne Alarmismus. Die Entscheidung, ob man jede Woche 30 Minuten investiert, hängt vom eigenen Informationsbedürfnis ab – wer Tiefe sucht, wird hier fündig. Wer nur die Schlagzeilen will, kann weiter scrollen.
Wer die militärischen Entwicklungen genauer verfolgen möchte, findet bei aktuelle Verluste und Militärstärke eine detaillierte Aufstellung der aktuellen Verluste und Truppenstärken.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie oft erscheint eine neue Folge von „Was tun, Herr General?“?
Der Podcast erscheint wöchentlich, jeweils dienstags oder mittwochs auf den gängigen Plattformen (Apple Podcasts).
Ist der Podcast kostenlos?
Ja, alle Folgen sind kostenlos auf MDR Aktuell, ARD Audiothek, YouTube und Apple Podcasts abrufbar.
Kann ich den Podcast auf Spotify hören?
Ja, der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar, ebenso auf anderen gängigen Podcast-Plattformen.
Wer ist die Zielgruppe des Podcasts?
Der Podcast richtet sich an alle, die den Ukraine-Krieg besser verstehen wollen – von politisch Interessierten bis zu Militärexperten.
Wie kann ich Kontakt zum Podcast aufnehmen?
Sie erreichen das Team per E-Mail unter general@mdraktuell.de.
Gibt es den Podcast auch auf YouTube?
Ja, MDR Aktuell stellt eine Playlist auf YouTube bereit, in der die Video-Versionen der Folgen zu finden sind (YouTube MDR Aktuell).
Was war der Inhalt der Folge 331?
In Folge #331 beschrieb Erhard Bühler eine Pattsituation mit Nachteilen für Russland, erwähnte kleinere Geländegewinne im Sumy-Gebiet und die abgelehnte Waffenruhe (YouTube MDR).
Gibt es Kritik am Podcast?
Vereinzelt wird eine zu starke Fokussierung auf militärische Aspekte kritisiert – der Podcast beleuchtet aber auch humanitäre Folgen, etwa durch Gastinterviews mit Ärzten (Apple Podcasts).