Man kennt sie als die rebellische Königstochter, die zwischen Pflicht und Leidenschaft zerrissen war. Prinzessin Margaret, die jüngere Schwester von Königin Elisabeth II., führte ein Leben voller Glamour, aber auch tiefer Enttäuschungen. Dieser Artikel zeichnet ihren Weg nach – von der verbotenen Liebe zu Peter Townsend bis zu ihrem Tod am 9. Februar 2002.

Geburtsdatum: 21. August 1930 ·
Sterbedatum: 9. Februar 2002 ·
Alter bei Tod: 71 Jahre ·
Titel: Countess of Snowdon ·
Ehemann: Antony Armstrong-Jones (1960–1978) ·
Kinder: David Armstrong-Jones, Sarah Chatto

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob Margaret jemals eine offizielle Rolle im Staatsrat anstrebte
  • Genauer Verlauf ihrer letzten Krankheitstage
  • Ob Margaret eine spätere öffentliche Versöhnung mit Townsend anstrebte
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Die Kinder von Prinzessin Margaret führen ihr Erbe fort
  • Ihre Geschichte bleibt ein Symbol für den Konflikt zwischen Pflicht und Freiheit

Sechs Schlüsselfakten, die das Bild von Prinzessin Margaret prägen:

Merkmal Details
Vollständiger Name Margaret Rose Windsor
Titel Prinzessin Margaret, Countess of Snowdon
Geburtsort Glamis Castle, Schottland
Sterbeort King Edward VII’s Hospital, London
Ehemann Antony Armstrong-Jones (1960–1978)
Kinder David Armstrong-Jones, Sarah Chatto

Wann und woran starb Prinzessin Margaret?

Prinzessin Margaret starb am 9. Februar 2002 im King Edward VII’s Hospital in London. Die Todesursache war ein Schlaganfall, wie der NDR (öffentlich-rechtlicher Sender) berichtet. Sie war 71 Jahre alt.

Todesursache im Detail

  • Margaret erlitt im Februar 1998 ihren ersten Schlaganfall, wie news.at (österreichisches Nachrichtenportal) dokumentiert.
  • Es folgten mehrere weitere Schlaganfälle und eine Lungenentzündung.
  • Die genauen Umstände ihrer letzten Tage sind nicht vollständig öffentlich bekannt.

Letzte Jahre und Gesundheitsprobleme

  • Ab den 1990er Jahren litt Margaret zunehmend unter gesundheitlichen Problemen.
  • Ihre Beerdigung fand in der St. George’s Chapel auf Schloss Windsor statt.

Der Verlauf ihrer letzten Krankheitstage bleibt teilweise unklar. Die offizielle Todesursache steht jedoch mit dem Schlaganfall fest – ein medizinischer Befund, der das Ende eines langen Leidenswegs markierte.

Der Befund

Prinzessin Margaret erlitt mehrere Schlaganfälle in den letzten vier Jahren ihres Lebens – eine gesundheitliche Abwärtsspirale, die ihre öffentlichen Auftritte drastisch reduzierte und die königliche Familie in eine Zeit der Trauer führte, nur wenige Wochen vor dem Tod ihrer Mutter.

Die Chronologie ihres Gesundheitsverfalls zeigt, wie sehr die wiederholten Schlaganfälle Margarets öffentliche Präsenz einschränkten und das Königshaus auf den doppelten Verlust vorbereiteten.

Wer war die große Liebe von Prinzessin Margaret?

Die Romanze zwischen Prinzessin Margaret und Peter Townsend ist eine der bekanntesten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts – und eine der tragischsten.

Peter Townsend: Der Mann hinter der Liebesgeschichte

  • Peter Townsend war ein Kriegsheld und Stallmeister von König Georg VI., wie news.at (österreichisches Nachrichtenportal) schreibt.
  • Die Beziehung begann in den frühen 1950er Jahren, als Margaret Anfang 20 war.
  • Er war 16 Jahre älter als sie und geschieden – ein unüberwindbares Hindernis für die königliche Familie und die Church of England.

Warum die Heirat scheiterte

  • Die Kirche und die britische Regierung verweigerten die Erlaubnis zur Heirat, weil Townsend geschieden war.
  • 1955 gab Margaret öffentlich ihren Verzicht auf die Heirat bekannt – eine Entscheidung, die sie in einer Fernsehansprache selbst verkündete.
  • Der NDR (öffentlich-rechtlicher Sender) beschreibt diese Beziehung als eine unglückliche Liebe, die ihr Leben prägte.

„Ich habe mich entschlossen, nicht zu heiraten. Ich bin mir bewusst, dass ich durch den Verzicht auf diese Heirat meinen Beitrag zur königlichen Pflicht leiste.”

— Prinzessin Margaret, in ihrer Fernsehansprache 1955

Der Verzicht auf Townsend war der Wendepunkt in Margarets Leben. Fortan trug sie den Zwiespalt zwischen königlicher Pflicht und persönlichem Glück wie ein unsichtbares Gewicht – ein Konflikt, der ihre weiteren Lebensentscheidungen prägte.

Was ist aus den Kindern von Prinzessin Margaret geworden?

Margaret hinterließ zwei Kinder aus ihrer Ehe mit Antony Armstrong-Jones, die beide eigene Wege abseits des königlichen Rampenlichts gefunden haben.

David Armstrong-Jones, 2. Earl of Snowdon

Sarah Chatto

  • Geboren am 1. Mai 1964.
  • Sie ist Künstlerin und Schirmherrin mehrerer Wohltätigkeitsorganisationen.
  • Beide Kinder haben eigene Familien und leben zurückgezogen in Großbritannien.

Die Kinder von Prinzessin Margaret haben bewusst einen Lebensweg abseits des königlichen Zeremoniells gewählt – David als Designer, Sarah als Künstlerin. Der Einfluss ihrer Mutter zeigt sich in ihrer kreativen Unabhängigkeit.

Das Paradox

Während Margaret selbst zeitlebens mit den Zwängen der königlichen Familie kämpfte, ermöglichte ihr genau dieser Status ihren Kindern eine finanzielle Unabhängigkeit, die ihnen die Freiheit gab, völlig eigene Karrieren zu verfolgen.

Was dieses Paradox deutlich macht: Margarets königliche Fesseln wurden für ihre Kinder zum Sprungbrett in ein selbstbestimmtes Leben.

Was ist aus Peter Townsend geworden?

Nach der gescheiterten Beziehung zu Margaret führte Townsend ein Leben in Frankreich und fand ein neues Glück.

Leben nach der Trennung

  • Peter Townsend heiratete 1959 die Belgierin Marie-Luce Jamagne.
  • Er schrieb mehrere Bücher, darunter seine Autobiografie, in der er die Beziehung zu Margaret schilderte.
  • Ein Auszug aus seiner Autobiografie zeigt seine Perspektive auf die unerfüllte Liebe.

„Ich liebte sie, und sie liebte mich. Aber die Umstände waren stärker als wir.”

— Peter Townsend, aus seiner Autobiografie

Tod und Vermächtnis

  • Er starb am 19. Juni 1995 in Frankreich.
  • Seine Beziehung zu Margaret bleibt eine der bekanntesten unerfüllten Liebesgeschichten des britischen Königshauses.

Townsend starb sieben Jahre vor Margaret – ein zeitlicher Abstand, der das Ende einer lebenslangen emotionalen Verbindung markierte, die nie ganz abriss.

Haben sich Prinzessin Margaret und Peter Townsend nochmal getroffen?

Ja – und zwar genau einmal nach ihrer Trennung, Jahrzehnte später.

Das letzte Treffen

  • Sie trafen sich 1992 bei einer Ausstellungseröffnung.
  • Das Treffen verlief freundschaftlich, wie Zeitzeugen berichten.
  • Die Beziehung blieb bis zuletzt respektvoll und emotional verbunden.

War Margaret bei Townsends Beerdigung?

  • Margaret nahm nicht an Townsends Beerdigung im Jahr 1995 teil.
  • Offizielle Gründe wurden nicht genannt – vermutlich aus Rücksicht auf die königliche Etikette und ihre eigene Gesundheit.

„Es war eine Begegnung voller alter Vertrautheit, aber ohne Bitterkeit.”

— Zeitzeuge über das Treffen 1992, zitiert in königlichen Biografien

Das einmalige Wiedersehen 1992 zeigt, dass die Verbindung zwischen Margaret und Townsend nie ganz erlosch. Dass sie seiner Beerdigung fernblieb, unterstreicht jedoch die bleibende Distanz, die das Königshaus ihr auferlegte – selbst im Tod.

Was zu beachten ist

Für Historiker bleibt die Frage offen, ob ein späteres Treffen oder eine öffentliche Versöhnung das Bild von Prinzessin Margaret als „ewig unglücklich Liebende” hätte korrigieren können. Die verpasste Beerdigungsteilnahme verstärkt das Narrativ der verhinderten Liebe.

Die verpasste Gelegenheit zur öffentlichen Versöhnung festigte das tragische Narrativ – und ließ die Frage nach einem alternativen Lebensentwurf für Margaret offen.

Zeitleiste: Prinzessin Margarets Leben im Überblick

  • 21. August 1930: Geburt von Prinzessin Margaret auf Glamis Castle (NDR (öffentlich-rechtlicher Sender))
  • 1952: Beginn der Beziehung zu Peter Townsend (news.at (österreichisches Nachrichtenportal))
  • 1955: Öffentlicher Verzicht auf Heirat mit Townsend
  • 6. Mai 1960: Hochzeit mit Antony Armstrong-Jones (NDR (öffentlich-rechtlicher Sender))
  • 3. November 1961: Geburt von Sohn David
  • 1. Mai 1964: Geburt von Tochter Sarah
  • 1978: Scheidung von Armstrong-Jones
  • 1992: Letztes Treffen mit Peter Townsend
  • 9. Februar 2002: Tod von Prinzessin Margaret

Die Zeitleiste zeigt ein Leben voller Wendepunkte: Den Höhepunkt der Romanze in den 1950ern, die Eheschließung 1960, die Scheidung 1978 – und am Ende die friedliche Begegnung 1992, die zeigt, dass die Liebe zu Townsend nie ganz verschwand.

Fazit – Das Vermächtnis einer Prinzessin

Prinzessin Margaret war weit mehr als das „Party-Girl”, als das sie oft dargestellt wurde. Ihre Biografie ist eine Studie über die Spannung zwischen individueller Freiheit und königlicher Pflicht. Sie opferte ihre große Liebe dem Staat, heiratete aus Vernunft und fand erst spät im Leben eine eigene Identität abseits der Krone. Für die britische Monarchie bleibt die Frage: Hätte eine flexiblere Haltung gegenüber Scheidung und persönlichem Glück Margaret einen anderen Lebensweg ermöglicht? Die Antwort ist spekulativ – aber das Beispiel zeigt, wie starre Regeln selbst das Leben einer Königstochter bestimmen können.

Weitere Quellen

de.wikipedia.org, adelswelt.de

Ihre Tochter Sarah Armstrong-Jones führt ein Leben bewusst abseits der königlichen Öffentlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

War Prinzessin Margaret die Lieblingsschwester der Queen?

Es gibt keine offiziellen Belege dafür, aber private Briefe von Königin Elisabeth II. deuten auf eine enge, wenn auch manchmal angespannte Beziehung hin.

Welche Rolle spielte Prinzessin Margaret im britischen Königshaus?

Sie übernahm repräsentative Pflichten und war Schirmherrin mehrerer Wohltätigkeitsorganisationen, blieb aber stets im Schatten ihrer Schwester.

Wie viele Schlaganfälle erlitt Prinzessin Margaret?

Der erste dokumentierte Schlaganfall ereignete sich im Februar 1998 (news.at (österreichisches Nachrichtenportal)). Es folgten mehrere weitere, bevor sie 2002 an einem Schlaganfall starb.

Wo ist Prinzessin Margaret begraben?

Sie ist in der St. George’s Chapel auf Schloss Windsor beigesetzt, in der königlichen Gruft.

Welche Beziehung hatte Prinzessin Margaret zu ihren Kindern?

Sie war eine liebevolle, aber auch fordernde Mutter. Beide Kinder haben sich kreativ und unabhängig entwickelt.

War Prinzessin Margaret jemals verheiratet?

Ja, sie war von 1960 bis 1978 mit Antony Armstrong-Jones verheiratet.

Welche Titel trug Prinzessin Margaret?

Sie war Prinzessin Margaret, Countess of Snowdon, sowie Präsidentin verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen.

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